Kulturlandschaft

Vergewaltigung der Natur oder harmonisches Miteinander
Der leicht verwitternde geologische Untergrund und die überprägende Kraft der Eiszeiten führte zu den sanften Formen der „Pinzgauer Grasberge", die in deutlichem Kontrast zu den majestätischen Gipfeln und schroffen Formen der südlich gelegenen Hohen Tauern stehen. Die Almlandschaft ist das Ergebnis einer Jahrhunderte langen Weidenutzung.

 Unsere Vorfahren „wirtschafteten mit der Natur". Ihnen verdanken wir unsere typische und attraktive Gebirgslandschaft mit dem harmonischen Nebeneinander von Almwiesen, Wäldern und Felsformationen.

Erst der technische Fortschritt seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ermöglichte massive und rücksichtslose Eingriffe (Schipisten, Speicherseen etc.).

Die „Blütenblätter" bilden bei vielen Pflanzen einen auffälligen Schauapparat. Die Harmonie von Formen und Farben - nicht zuletzt im Wechsel der Jahreszeiten - ist auch dafür entscheidend, ob wir eine Landschaft als „schön" empfinden.