Hinteres Filzenschartenmoos

Ein Naturkleinod im Oberpinzgau
Das in rund 1650 m Höhe gelegene, knapp 10 ha große „Hintere Filzenschartenmoos" wurde 2005 zum „Geschützten Landschaftsteil" erklärt. Es ist nach der unmittelbar im Norden gelegenen Filzenscharte benannt.

Dieses sauer-oligotrophe Regenmoor beherbergt typische Pflanzenarten wie Rundblättrigen Sonnentau, Rosmarinheide, Moosbeere, Knabenkräuter, Scheidiges Wollgras und weitere Sauergräser. Die kleinen Moortümpel und auch die überrieselten Flächen sind wertvolle leinbiotope, in denen ständig oder temporär Wasser bewohnende Organismen wie beispielsweise Amphibien (Lurche) oder Libellen vorkommen.

Die „Staubblätter" produzieren oft riesige Mengen des staubfeinen Pollens, der für die Bestäubung erforderlich ist. Pollenkörner können im Torfkörper von Mooren, die damit als natürliche Archive fungieren, Jahrtausende überdauern.