Der geologische Aufbau

Basis der Landschaft und Hort großer Schätze
Die beeindruckende Gebirgslandschaft des Oberpinzgaues ist das Ergebnis von seit Jahrmillionen stattfindenden geologischen Prozessen. Gewaltige Kräfte, Drucke und Temperaturen bildeten und veränderten die Gesteine (Gesteinsmetamorphose), hoben und verschoben mächtige Gesteinsdecken.

 Bei den im Trattenbachtal vorherrschenden Quarzphylliten handelt es sich um feinkörnige Schiefer, die durch Metamorphose aus tonigen Sedimenten entstanden.

Die Gesteins- und Mineralienvielfalt des „Tauernfensters", einer geologischen Besonderheit im Nationalpark Hohe Tauern, ist auch im historischen Schaubergwerk Hochfeld im Untersulzbachtal erlebbar.
Die erste Tafel steht für das „Keimblatt". Der Boden, der sich durch das Wechselspiel von pflanzlichem und tierischem Leben mit dem geologischen Untergrund bildet, ist das Keimbett für den Samen.